von mmh 09.03.2026 12:22 Uhr

FPÖ kritisiert 50.000 Euro Steuergeld für Profi-Golfturnier in Kitzbühel

Scharfe Kritik kommt von der Tiroler FPÖ an einer geplanten Förderung für ein Profi-Golfturnier in Kitzbühel. Anlass ist die Entscheidung von Philip Wohlgemuth, für die Veranstaltung 50.000 Euro an Steuergeldern bereitzustellen.

Alexander Gamper, Landtagsabgeordneter der FPÖ Tirol

Der FPÖ-Tourismussprecher Alexander Gamper wirft der Landespolitik mangelnde Transparenz bei der Vergabe von Fördermitteln vor. „Wer mit Steuergeld arbeitet, hat sich an klare Regeln und transparente Entscheidungsprozesse zu halten. Förderungen dürfen nicht nach persönlichem Gutdünken vergeben werden, weil ihm der eine oder andere nähersteht“, kritisiert Gamper.

Kritik an Umgang mit Steuergeldern

Gerade Mitglieder der Landesregierung müssten sich ihrer Verantwortung bewusst sein, betont der FPÖ-Politiker. „Es handelt sich hier nicht um privates Geld, sondern um die hart erarbeiteten Steuergelder der Bürger. Entscheidungen darüber müssen nachvollziehbar, abgestimmt und institutionell legitimiert sein“, so Gamper weiter.

Er fordert deshalb volle Transparenz bei der Vergabe von Fördermitteln sowie eine Rückkehr zu klar geregelten Entscheidungsprozessen in den zuständigen Gremien.

Vergleich mit kleinen Vereinen

Besonders kritisch sieht Gamper die Förderung im Vergleich zur Situation vieler kleiner Vereine und Veranstalter. „Kleine Vereine und Veranstalter wissen oft nicht, wie sie über die Runden kommen sollen, aber bei millionenschweren Großveranstaltungen wird für ein VIP-Kartell das Sparbuch der Bürger geplündert“, erklärt er.

Für ihn habe dieses Vorgehen auch nichts mit „gelebter sozialdemokratischer Solidarität“ zu tun.

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