von ih 07.03.2026 08:00 Uhr

Land Südtirol aktualisiert Abkommen mit italienischer Bahn

Das Land Südtirol setzt weiterhin stark auf den Ausbau des Bahnverkehrs. Die Landesregierung hat am Freitag die Aktualisierung des bestehenden Rahmenabkommens mit dem staatlichen Bahninfrastrukturbetreiber Rete Ferroviaria Italiana (RFI) beschlossen. Ziel sei es, den Bahndienst im Land weiter zu verbessern und neue Entwicklungsschritte vorzubereiten.

Landeshauptmann Arno Kompatscher (im Bild von links) und der Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität, Daniel Alfreider, erläuterten am 6. März im Rahmen einer Pressekonferenz die Erneuerung des Rahmenabkommens mit RFI. - Foto: LPA/Fabio Brucculeri.

Der Beschluss erfolgte auf Vorschlag von Mobilitäts- und Infrastrukturenlandesrat Daniel Alfreider. Bei einer Pressekonferenz im Palais Widmann betonten Landeshauptmann Arno Kompatscher und Alfreider, dass es sich dabei um eine Fortschreibung der bereits bestehenden Vereinbarung handelt. Die Aktualisierung sei vor allem ein verwaltungstechnischer Schritt, der notwendig sei, um die laufende Zusammenarbeit mit dem Bahnbetreiber fortzuführen.

„Genehmigt wurde eine technische Aktualisierung, die die Kontinuität der laufenden Arbeit mit RFI gewährleistet“, erklärt Alfreider. Das Rahmenabkommen bilde eine klare Grundlage für die Weiterentwicklung des Bahnservices in Südtirol. Dazu zählen unter anderem zusätzliche Zugverbindungen sowie mögliche neue Haltestellen.

Angeblich keine Auswirkungen auf Haushalt

Auch Landeshauptmann Kompatscher unterstrich die zentrale Rolle der Bahn für die Mobilität im Land.

„Wir setzen weiterhin stark auf den öffentlichen Nahverkehr, und das Rückgrat dieser Dienste ist die Eisenbahn“, sagt er. Parallel dazu werde auch das Angebot in anderen Bereichen ausgebaut, etwa im Busverkehr sowie bei Carsharing- und Bikesharing-Diensten.

Der Beschluss der Südtiroler Landesregierung hat laut Angaben des Landes keine zusätzlichen Auswirkungen auf den Landeshaushalt.

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