Rotes Kreuz: 670 Mio. Frauen von Gewalt betroffen

„Schauen Sie etwa in den Sudan, wo Zivilistinnen vergewaltigt, verschleppt, getötet werde“, führte Schloffer anlässlich des Weltfrauentages am Sonntag als Beispiel an. „Nach dem Humanitären Völkerrecht dürfen Zivilisten nicht angegriffen werden, jegliche Form sexualisierter Gewalt ist verboten.“ Schloffer betonte, dass Frauen gleichzeitig in allen Konflikten unerschütterliche Helferinnen seien: „Sie engagieren sich für Geflüchtete, leisten in ihren Gemeinden Sozialarbeit, sind im Rettungsdienst im Einsatz oder unterstützen andere Frauen beim Aufbau eigener Unternehmen.“
In der Ukraine etwa seien Frauen „diejenigen, die den sozialen Besuchsdienst stemmen oder als Teil der Notfalleinsatz-Teams die Menschen nach Luftangriffen versorgen“, erläuterte die Rotkreuz-Vertreterin. Andere würden soziale Unternehmen starten, um selbst im aktiven bewaffneten Konflikt Arbeitsplätze zu schaffen. Das Österreichische Rote Kreuz fördere in der Ukraine, im Nahen Osten oder auch in Ostafrika Projekte zur Geschlechtergleichstellung.
APA/UT24Â






