Neuer Club in Meran: „Endlich bewegt sich wieder etwas“

Die Ergebnisse des Jugendhaushalts zeigen klar: Viele Jugendliche wünschen sich mehr Möglichkeiten zum Ausgehen und Feiern. Mehr Angebote bedeuten mehr Vielfalt und schaffen Orte, an denen sich junge Menschen treffen, austauschen und gemeinsam eine gute Zeit haben können. „Während die Zahl der Feiermöglichkeiten in den vergangenen Jahren stetig zurückgegangen ist, wird es höchste Zeit für einen neuen Aufschwung“, wünscht sich der JG-Vorsitzende des Burggrafenamtes, Hannes Wieser.
Die Junge Generation ist überzeugt: Eine lebendige Stadt braucht auch ein lebendiges Nachtleben. Wenn es vor Ort keine Angebote gibt, fahren junge Menschen eben in andere Städte oder hängen irgendwo in Garagen oder Kellern herum. Beides könne nicht das Ziel sein. Die Eröffnung von „La Perla“ werde daher als positives Signal für Meran und hoffentlich nur als Anfang für mehr Bewegung im Nachtleben der Stadt gesehen.
Die Aufgabe der Politik ist es dabei klare und vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen. „Gerade in Südtirol zeigt sich hier ein bemerkenswertes Kuriosum: Während sogenannte „Night Clubs“ bis 5 Uhr geöffnet haben dürfen, müssen Diskotheken zum Tanzen bereits um 03.30 Uhr schließen. Dass zum Beispiel Strip-Lokale in Südtirol länger offen haben dürfen als Orte, an denen junge Menschen einfach tanzen und feiern wollen, ist schwer nachvollziehbar“, so die Junge Generation.






