Bozen: Rettungsdienste bekommen mehr Platz

Auf Vorschlag von Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi hat die Landesregierung die technischen Eigenschaften und den wirtschaftlichen Rahmen für das Vorhaben genehmigt. Erweitert werden soll das bestehende Gebäude, das aktuell die Bozner Sektionen des Weißes Kreuzes, des Italienischen Roten Kreuzes, des Bergrettungsdiensts im AVS und der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung C.N.S.A.S. sowie die Landesdirektion des Weißen Kreuzes beherbergt. Die derzeitigen Räumlichkeiten seien zu klein geworden und es sollen geeignete Bereiche für Ausbildung, Dienste und spezialisierte Tätigkeiten wie den Unterwassereinsatz hinzukommen.
Rund 10,3 Millionen Euro sind für die Bauarbeiten vorgesehen. Weitere 1,66 Millionen Euro fließen in Einrichtung, Ausrüstung, Sicherheitsmaßnahmen und die verwaltungsseitig notwendigen Mittel, berichtet das LPA. „Mit dem Ausbau entsteht eine moderne Struktur, die den Bedarf der verschiedenen Rettungsorganisationen besser abdeckt und ihre Arbeit erleichtert“, ist Landesrat Bianchi überzeugt.
Bianchi betont, dass der Ausbau auch ein Schritt zu mehr Effizienz im Gesundheitssystem insgesamt sei. Eine gute Ausbildung, klare Abläufe und moderne Logistik würden in Notfällen schnellere und bessere Hilfe ermöglichen. „Unsere Einsatzkräfte garantieren täglich Sicherheit und Hilfe. Sie verdienen Räume, die ihre Arbeit unterstützen“, so der Landesrat.






