von ih 05.03.2026 17:52 Uhr

SVP-Frauenbewegung fordert mehr Einsatz für Gleichberechtigung

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März erinnert die SVP-Frauenbewegung daran, dass dieser Tag mehr sein müsse als eine Gelegenheit für Blumen und Geschenke. Unter dem diesjährigen Motto „Rechte. Gerechtigkeit. Handeln. Für alle Frauen und Mädchen“ fordert die Landesfrauenreferentin der SVP und Kammerabgeordnete Renate Gebhard verstärkte Anstrengungen für echte Gleichberechtigung.

Renate Gebhard (Foto: SVP-Frauen)

Renate Gebhard weist darauf hin, dass Frauen in vielen Bereichen weiterhin benachteiligt seien. Besonders im familiären und gesellschaftlichen Alltag würden sie zahlreiche Aufgaben übernehmen, die oft selbstverständlich und unbezahlt bleiben. Dazu zählen etwa Kinderbetreuung, Hausarbeit, Pflege von Angehörigen sowie ehrenamtliches Engagement.

Auch beim Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Geburt von Kindern entscheiden sich viele Frauen für Teilzeitstellen. Dies habe langfristige Folgen, betont Gebhard: geringere Einkommen und niedrigere Rentenansprüche könnten zu finanzieller Abhängigkeit oder sogar Altersarmut führen.

Gleichberechtigung solle Realität werden

Nach Ansicht der SVP-Frauenbewegung tragen Frauen damit einen großen Teil der Last, damit Gesellschaft und Wirtschaft weiterhin funktionieren. Gebhard fordert daher mehr Aufmerksamkeit für Themen wie gleiche Bezahlung, gerechte Verteilung von Care-Arbeit und faire Renten. Von echter Chancengleichheit sei man noch ein gutes Stück entfernt.

Der Internationale Frauentag solle daher als Anlass dienen, Ungleichheiten klar zu benennen und Veränderungen voranzutreiben – damit Gleichberechtigung künftig nicht nur ein Ziel, sondern Realität wird.

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