Südtiroler Jugendring fordert Verbesserungen beim „Jungen Wohnen“

SJR-Vorsitzende Katja Oberrauch verwies auf hohe Mieten und praktische Hürden, die jungen Menschen den Zugang zu Wohnraum erschweren. Die bisherigen Maßnahmen seien wichtige Investitionen in die Zukunft, dennoch brauche es weitere Verbesserungen.
Konkret kritisierte der Jugendring die derzeitige Regelung für Familien, die nach dem Kauf einer kleinen Wohnung später aufgrund von Nachwuchs eine größere benötigen. Laut Wohnbauexperte Olav Lutz erhalten Betroffene in solchen Fällen nur einen reduzierten Differenzbeitrag und verlieren zudem den Anspruch auf ein zinsbegünstigtes Darlehen. Dadurch könnten bis zu 34.000 Euro an Förderungen entfallen.
Zusage von der Landesrätin
Landesrätin Ulli Mair sagte zu, sich für eine entsprechende Gesetzesänderung einzusetzen. Die Wohnreform werde laufend überprüft und bei Bedarf angepasst, um junge Familien besser zu unterstützen.
Zudem sprach sich der Jugendring dafür aus, die Schaltertätigkeit des Wohnbauamtes in allen Außenstellen wieder zu öffnen und mehr Beratungstermine anzubieten, um Bürgerinnen und Bürger bei diesem komplexen Thema besser zu begleiten. Abschließend dankten die Vertreter des Jugendrings der Landesrätin für den offenen Austausch.






