von mmh 04.03.2026 17:46 Uhr

17-Jährige erliegt ihren Verletzungen nach Snowboardunfall

Im Schigebiet Rifflsee im Pitztal  kam es am 11. Februar zu einem schweren Snowboardunfall. Eine 17-jährige polnische Schülerin stürzte auf der blauen Piste Nr. 7a und wurde von unbeteiligten Wintersportlern regungslos in Pistenmitte aufgefunden.

Bild: APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Die Pistenrettung sowie das Team des Notarzthubschraubers Alpin 2 versorgten die Jugendliche vor Ort. Sie wurde mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in die Klinik Innsbruck geflogen. Der Snowboardhelm der 17-Jährigen war hinten rechts gebrochen, was auf einen massiven Aufprall mit dem Hinterkopf hindeutet. Hinweise auf eine Kollision mit einem Hindernis oder andere Wintersportler lagen nicht vor.

Unfall im organisierten Schiraum

Die Jugendliche befand sich am Unfalltag mit einer polnischen Schulgruppe im Schigebiet Rifflsee. Laut Angaben der Aufsichtspersonen konnte niemand aus der Gruppe den Unfallhergang beobachten. Die Alpinpolizei leitete Ermittlungen ein, bestätigte jedoch, dass es sich um einen Alleinunfall handelte und keine Hinweise auf Fremdverschulden vorliegen.

Tod nach Wochen im Krankenhaus

Die 17-Jährige erlag am 3. März in der Klinik Innsbruck den Folgen des Snowboardunfalls vom 11. Februar. Der Vorfall unterstreicht erneut die Gefahren bei Wintersportaktivitäten, selbst auf organisierten Pisten und unter Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen.

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