Timmelsjoch-Abkommen zwischen Nord- und Südtirol verlängert

Am Übergang zwischen dem Passeiertal und dem Ötztal wird für die Befahrung der Timmelsjochstraße weiterhin eine Maut eingehoben. Betreiber auf Nordtiroler Seite ist die private Timmelsjoch Hochalpenstraßen AG, die bereits seit zwei Jahrzehnten einen Teil der Einnahmen an das Land Südtirol weitergibt.
Konkret erhält Südtirol laut Vereinbarung 20 Prozent des Nettotarifs. Im Gegenzug verzichtet das Land darauf, auf der Südtiroler Seite selbst eine Maut einzuheben. Jährlich fließt so rund eine halbe Million Euro nach Südtirol – Geld, das vollständig in die Instandhaltung der Passstraße investiert wird.
Gelungenes Beispiel
Südtirols Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider (SVP) sieht in der Vereinbarung ein gelungenes Beispiel für tirolüberschreitende Kooperation: „Die Mauteinnahmen kommen direkt der Instandhaltung zugute. Davon profitieren Einheimische, die Wirtschaft und der Tourismus gleichermaßen.“
Die nun von der Südtiroler Landesregierung bestätigte Verlängerung unterstreicht die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Tiroler Landesteilen. Ziel bleibt es, die wichtige Verkehrsverbindung über die Alpen dauerhaft zu sichern und in gutem Zustand zu halten.






