Freiheitliche greifen SVP wegen Antifa-Demo scharf an

Unkontrollierte Migration wird legitimiert
Laut den Freiheitlichen sei die Demonstration am vergangenen Samstag eine „linke bis linksradikale Pro-Migrations-Demo“ gewesen. Besonders kritisch sehen sie dabei die Präsenz von SVP-Politikern, die sich ihrer Ansicht nach damit an die Seite von Gruppen gestellt hätten, die unter Parolen wie „Protect People, not Borders“ oder „Kein Mensch ist illegal“ für eine Aufweichung oder Abschaffung von Grenzen eintreten.
In ihrem Facebook-Posting werfen die Freiheitlichen der SVP vor, damit zentrale bürgerliche Werte zu verlassen. Die Volkspartei habe als „selbsternannte politische Mitte“ ihren politischen Kompass verloren. Wer durch seine Teilnahme solche Positionen legitimiere, blende bewusst die Probleme aus, die mit unkontrollierter Migration einhergingen – darunter Fragen der öffentlichen Sicherheit, des sozialen Zusammenhalts und des Identitätsschutzes.
„SVP soll sich erklären“
Die Freiheitlichen erklären, dass ein Großteil der teilnehmenden Vereinigungen nicht die Bevölkerung repräsentiere, sondern von öffentlichen Geldern abhängig sei und ideologisch geprägte Positionen verbreite, für die es keine Mehrheit gebe.
Zugleich fordern die Freiheitlichen eine klare Erklärung von der SVP. Insbesondere solle die Volkspartei darlegen, wie ihre Teilnahme an der Demonstration mit ihrer eigenen Position einer kontrollierten Migrationspolitik vereinbar sei. „Südtirol braucht Verantwortung statt naiver Symbolpolitik“, so das abschließende Plädoyer der Partei von Landesrätin Ulli Mair.






