Einheimischentarife in Tirol: Hoffnung aus Brüssel – doch Familien zahlen weiter drauf

Landesregierung soll jetzt handeln
Kritik übt die Liste Fritz vor allem an der schwarz-roten Landesregierung, die zu lange untätig geblieben sei. Ankündigungen allein helfen den Familien nicht an der Liftkassa. „Die Initiative der Arbeiterkammer und heimischer Energieversorger ist ein wichtiger Beitrag, aber nicht für alle gleich zugänglich“, ergänzt Gabi Madersbacher, Sprecherin der Liste Fritz im Bezirk Kufstein.
Zöttl und Madersbacher fordern deshalb rasches Handeln: Ein gemeinsames Kundenkartenmodell könnte Vergünstigungen transparent, unbürokratisch und sozial treffsicher anbieten. Zusätzlich sei eine zentrale Online-Plattform nötig, auf der sämtliche Initiativen über das ganzjährige Freizeitangebot für alle Tiroler gebündelt und leicht auffindbar sind.
„Die EU-Initiative ist ein Hoffnungsschimmer, aber kein Freibrief für Zuwarten. Solange Brüssel prüft, muss Tirol Alternativen anbieten. Die Menschen dürfen nicht noch einen Winter lang die Folgen politischer Untätigkeit ausbaden“, so Zöttl abschließend.






