USA haben „großen Kampfeinsatz“ im Iran begonnen

Der Iran entwickle Langstreckenraketen, welche die USA und andere Länder bedrohten, so Trump. „Wir werden ihre Raketen zerstören und ihre Raketenindustrie dem Boden gleichmachen.“ Die USA stellten zudem sicher, dass der Iran keine Atombombe erhalte. „Wir werden ihre Marine auslöschen.“
Einem CNN-Bericht zufolge konzentrieren sich die US-Angriffe auf militärische Ziele im Iran.
„Massiver und andauernder Einsatz"
US-Streitkräfte führten einen „massiven und andauernden Einsatz durch“, um zu verhindern, dass durch diese „radikale Diktatur“ die nationalen Sicherheitsinteressen der USA bedroht würden, sagte Trump. Man werde sicherstellen, dass der Iran keine Atomwaffe haben werde. „Sie werden nie eine Atomwaffe haben“, betonte er. Die iranische Führung werde bald lernen, dass man die Stärke der US-Streitkräfte nie herausfordern sollte.
Trump forderte die Revolutionsgarden, iranischen Streitkräfte und Polizeikräfte zudem auf, ihre Waffen niederzulegen. Er stellte in diesem Falle vollständige Immunität in Aussicht. Andernfalls würden sie einem sicheren Tod entgegensehen.
„Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen"
An das iranische Volk gewandt sagte Trump: „Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen.“ Die Menschen sollten in Sicherheit bleiben und ihre Häuser nicht verlassen. Bomben würden fallen. „Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung.“
Das US-Militär rechnet mit einem mehrtägigen Einsatz gegen den Iran. Dies sagte ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
Israel meldete Präventivschlag
Israel begann nach eigenen Angaben einen Präventivschlag gegen den Iran. „Der Staat Israel hat einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen“, teilte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz am Samstag mit. Laut israelischen Verteidigungskreisen war das Vorgehen mit den USA abgestimmt. Es sei monatelang vorbereitet worden.
Der iranische Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei wurde laut einem Regierungsvertreter an einen sicheren Ort gebracht. Khamenei halte sich nicht in Teheran auf, sagte der Vertreter am Samstag zu Reuters. Aus mehreren iranischen Städten wurden am Samstag Explosionen gemeldet, so etwa aus Teheran, Isfahan, Qom, Karaj und Kermanshah.
Angriff inmitten von Verhandlungen
Die Angriffe erfolgten inmitten neuer Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über das umstrittene iranische Atomprogramm verhandelt, ehe Israel den Iran angriff. Die USA schlossen sich den Luftangriffen an und bombardierten zentrale Atomanlagen. Iranische Luftstreitkräfte feuerten daraufhin ballistische Raketen auf Israel.
Die Staatsführung des Iran betonte zuletzt ihre Bereitschaft zu einem Abkommen wie auch zu einer militärischen Eskalation. Präsident Masoud Pezeshkian drohte mit einem „umfassenden Krieg“, sollte etwa Khamenei attackiert werden. Khamenei selbst warnte die USA Anfang Februar: „Die Amerikaner sollen wissen, wenn sie einen Krieg vom Zaun brechen, wird es dieses Mal ein regionaler Krieg sein.“ Der Iran wolle keinen Krieg und werde ihn auch nicht beginnen.
apa






