Gruppe löst Lawine aus- eine Person teilverschüttet

Der Lawinenunfall ereignete sich am 25. Februar 2026 gegen 14.55 Uhr im Variantenbereich des Skigebietes Kühtai. Eine fünfköpfige Gruppe im Alter zwischen 21 und 34 Jahren – mit Staatsangehörigkeiten aus Frankreich, den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada und Australien – war mit Skiern und Snowboard unterwegs. Die Gruppe startete von der Bergstation der Hohen Mut Bahn in einen orografisch links der Piste gelegenen, rund 35 bis 40 Grad steilen Hang unterhalb des Gipfels „die Mute“.
Schneebrett auf 150 Metern Länge
Während zwei Personen nach wenigen Metern den Hang nach rechts in Richtung Piste verließen, fuhren drei Personen weiter im Hang in Richtung Graf Ferdinand Haus. Dabei lösten sie ein rund 40 Meter breites und etwa 150 Meter langes Schneebrett aus. Eine Person wurde teilverschüttet, konnte jedoch von den nicht verschütteten Begleitern befreit werden.
Der Lawinenabgang wurde von Mitarbeitern der Bergbahnen Kühtai beobachtet, die umgehend die Rettungskette in Gang setzten. Die angeforderte Besatzung des Notarzthubschraubers „Martin 2“ sowie die Alpinpolizei trafen die Beteiligten beim Graf Ferdinand Haus an.
Großeinsatz endet glimpflich
Vor Ort bestätigten die Wintersportler, dass beim Lawinenabgang niemand verletzt wurde. Zum Zeitpunkt des Abgangs befanden sich keine weiteren Personen im betroffenen Hangbereich.
Nach einem Erkundungsflug konnte der Einsatz beendet werden.






