von lif 26.02.2026 12:50 Uhr

Freiheitliche fordern konsequente Abschiebungen

Der Obmann der Freiheitlichen, Roland Stauder, hat sich zur Migrationsdebatte geäußert. Anlass ist ein Interview mit Senatorin Julia Unterberger zum Thema Remigration.

Roland Stauder, Obmann der Freiheitlichen - Foto: Freiheitliche

Stauder reagiert damit auf Äußerungen der Senatorin in der Neuen Südtiroler Tageszeitung. Er wirft Politikern vor, die Migrationspolitik der vergangenen Jahre zu verantworten und nun gegen Forderungen nach Rückführungen aufzutreten. Stauder betont, dass es nicht um Ideologie, sondern um Rechtsstaatlichkeit gehe. Die freiheitliche Forderung stütze sich auf bestehende Rechtsgrundlagen für die Aussiedelung und Abschiebung illegal aufhältiger Personen.

Konkret fordern die Freiheitlichen:

  • Konsequente Abschiebung straffällig gewordener Ausländer
  • Abschiebung bei nachgewiesenem Sozialleistungsmissbrauch
  • Stopp der irregulären Einwanderung
  • Neues Einwanderungsrecht nach Vorbild anderer Länder

Kritik an bisheriger Politik

Stauder spricht von „Versäumnissen der vergangenen Jahre“ wie unkontrollierte Zuwanderung, fehlende Integration und mangelnde Rückführungen. Diese hätten zu gesellschaftlichen Spannungen geführt. Er wehrt sich gegen Vorwürfe von „Deportation“ oder „Rassismus“. Eine rechtsstaatlich durchgeführte Abschiebung sei weder Willkür noch Diskriminierung, sondern Ausdruck staatlicher Souveränität. Die Gleichsetzung mit historischen Verbrechen sei sachlich falsch und verharmlose den Holocaust.

„Es ist weder extrem noch radikal, auf der Einhaltung bestehender Gesetze zu bestehen“, so Stauder. Die Grundbedürfnisse der Menschen seien Sicherheit, Ordnung und Fairness.

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