Olympische Spiele in Antholz: Bevölkerungsschutz zieht Bilanz

Zentrale Koordination aller Einsatzkräfte
Die Landesleitstelle, angesiedelt bei der Agentur für Bevölkerungsschutz, koordinierte seit Ende Jänner alle zivilschutzrelevanten Maßnahmen im Zusammenhang mit den Spielen. Vertreten waren unter anderem das Regierungskommissariat, der Sanitätsbetrieb, der Landesfeuerwehrverband, die Berufsfeuerwehr, der Landesstraßendienst, der Landesforstdienst sowie das Amt für Zivilschutz. Tägliche Briefings im Landeslagezentrum und der laufende Austausch mit der Gemeindeleitstelle in Antholz sowie übergeordneten Koordinierungsstellen gewährleisteten eine lückenlose Lagebeobachtung.
Effektive Maßnahmen vor Ort
Ein eigens eingerichtetes Zivilschutzcamp in Niederrasen und die verstärkte Besetzung des Landeslagezentrums in Bozen erwiesen sich als besonders effektiv. „Die Olympischen Spiele haben einmal mehr gezeigt, dass die Stärke des Bevölkerungsschutzes in der Zusammenarbeit aller Beteiligten liegt. Alle haben sich mit hoher Professionalität, Umsicht und großem Engagement ergänzt“, betonte Kompatscher.
Im Vorfeld der Spiele wurde der Zivilschutzstatus landesweit von „Zero“ auf die Aufmerksamkeitsstufe „Alfa“ erhöht, um erhöhte Wachsamkeit und rasche Abstimmungen zu gewährleisten. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Bewerbe wurde der Status nun wieder auf „Zero“ zurückgesetzt.






