von mmh 24.02.2026 13:10 Uhr

Olympische Spiele im Fleimstal: Karneider Ortspolizei im Dauereinsatz

Während im Fleimstal die Olympischen Spiele für sportliche Höhepunkte sorgten, lief im Hintergrund ein ebenso intensiver Einsatz: Die Ortspolizei Karneid stemmte in den vergangenen Wochen ein außergewöhnliches Verkehrs- und Sicherheitskonzept – und war dabei nahezu rund um die Uhr gefordert.

Besonders die Tage mit starken Schneefällen forderten die Beamten der Ortspolizei Karneid.( Foto: Ortspolizei Karneid)

Hohe Präsenz auf den Hauptverkehrsachsen

Da die Wettkämpfe mit den Faschingsferien in mehreren europäischen Ländern zusammenfielen, schnellte das Verkehrsaufkommen massiv in die Höhe. Während der gesamten Dauer der Spiele waren durchgehend zwei Streifen der Ortspolizei Karneid im Einsatz, bei besonders starkem Andrang wurde eine dritte Einheit hinzugezogen. Koordiniert wurden die Maßnahmen von Ivan Tonon.

Im Fokus standen vor allem die SS241 im Eggental, die SS12 sowie der Bereich der Autobahnausfahrt und der Mautstelle Bozen Nord. Immer wieder griffen die Beamten bei kritischen Verkehrssituationen ein und sorgten für Sicherheit entlang der stark belasteten Routen.

Besonders arbeitsintensiv waren die Tage mit Schneefällen. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer blieben auf schneebedeckten Fahrbahnen stecken oder gerieten in Schwierigkeiten. Die Streifen leisteten Hilfe, unterstützten Fahrzeuge ohne ausreichende Winterausrüstung und sicherten zeitweise stark belastete Straßenabschnitte ab. Zusätzlich richtete die Ortspolizei gezielte Kontrollstellen im Talbereich ein, um die vorschriftsmäßige Winterausrüstung zu überprüfen und gefährliche Situationen sowie einen völligen Verkehrsstillstand präventiv zu verhindern.

Unfälle rasch abgewickelt

Mehrere Einsätze betrafen Verkehrsunfälle und liegengebliebene Fahrzeuge. Durch die schnelle Absicherung der Unfallstellen, gezielte Verkehrsregelung und die Koordination der Bergungsmaßnahmen konnte die normale Befahrbarkeit der Strecke jeweils in kurzer Zeit wiederhergestellt werden. Damit blieb eine zentrale Verkehrsverbindung zwischen Bozen Nord sowie dem Fleims- und Fassatal funktionsfähig, längere Verkehrsbehinderungen wurden vermieden.

Das außergewöhnlich hohe Verkehrsaufkommen ergab sich nicht nur aus den Olympischen Spielen, sondern auch durch die Faschingsferien und die Anreise zahlreicher Gäste aus Deutschland, Tschechien und Polen. Hinzu kamen viele Tagesgäste in die Skigebiete Obereggen und Carezza. In mehreren Situationen war daher eine aktive Verkehrsregelung notwendig. Durch gezielte Lenkungsmaßnahmen vor und nach den Wettkämpfen wurde ein geordneter Zu- und Abfluss der Fahrzeuge sichergestellt.

„Der Einsatz erforderte ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Flexibilität und enger Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen“, betont Koordinator Ivan Tonon. Sein Dank gilt der Straßenpolizei, den Ordnungshütern, dem Straßendienst der Autonomen Provinz Bozen, den Rettungsorganisationen sowie insbesondere den Freiwilligen Feuerwehren der Talschaft für die ausgezeichnete Koordination und die wertvolle operative Unterstützung. Die verstärkte Präsenz und das rasche Eingreifen seien entscheidend gewesen, um Sicherheit und Verkehrsfluss in einem Zeitraum mit außergewöhnlich hoher Besucher- und Verkehrsfrequenz zu gewährleisten.

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