von lif 23.02.2026 12:53 Uhr

Über 748.000 Alpenvereinsmitglieder

748.046 Menschen sind Mitglied im Österreichischen Alpenverein, das sind laut aktueller Mitgliederstatistik über 21.000 mehr als im Vorjahr und somit ein neuer Höchststand. Mit Bergsport, Naturschutz und als Jugendorganisation deckt der Verein Themen ab, die immer mehr Menschen ansprechen – damit steige aber auch seine Verantwortung, wie Alpenvereinspräsident Wolfgang Schnabl betont.

Grafik: Alpenverein/forward.cc

Im vergangenen Jahr sind dem größten alpinen Verein Österreichs 21.762 Menschen beigetreten. Das ist eine Steigerung von drei Prozent. Der Österreichische Alpenverein zählt somit zum Stichtag 31.Dezember 2025 748.046 Mitglieder, die von Ermäßigungen auf Alpenvereinshütten und in Kletterhallen, von Veranstaltungen über Tourenangeboten bis hin zu Versicherungsleistungen profitieren, berichtet der Alpenverein in einer Aussendung. „Immer mehr Menschen begeistern sich für den Bergsport. Diesen Trend spüren wir deutlich – umso mehr freut es uns, dass sich so viele von ihnen dazu entschließen, Teil des Österreichischen Alpenvereins zu werden. So können wir dazu beitragen, dass sie einen naturverträglichen und sicheren Weg in die Berge wählen”, erklärt Alpenvereinspräsident Wolfgang Schnabl.

Alpenverein in Wien und Tirol am größten

Der Verein mit Sitz in Innsbruck ist mit 193 Sektionen und Ortsgruppen im Osten wie im Westen Österreichs stark vertreten. Die meisten seiner Mitglieder (233.334 und damit fast ein Drittel) sind in Wien angemeldet, gefolgt vom Bundesland Tirol mit 114.733 Alpenvereinsmitgliedern. Drittstärkstes Bundesland ist Oberösterreich mit 86.880 Mitgliedern. Zwölf Alpenvereinssektionen zählen über 10.000 Mitglieder, darunter der Alpenverein Austria mit Sitz in Wien (101.686 Mitglieder), der Alpenverein Edelweiss (Wien) mit 89.758 Mitgliedern und der Alpenverein Innsbruck mit 41.530 Mitgliedern.

Sicher und naturverträglich in die Berge

„Bewegung in der Natur fördert nachweislich die Gesundheit und das Wohlbefinden. Mit den Mitgliederzahlen steigt aber auch unsere Verantwortung“, betont Alpenvereinspräsident Wolfgang Schnabl. Denn die zunehmende Begeisterung für die Naturräume birgt Konfliktpotenzial: „Je mehr Menschen es in die Berge zieht, desto stärker steigt auch der Nutzungsdruck auf die Natur. Und ohne fundierte Ausbildung wird Bergsport umso mehr zum Risikosport. Der Alpenverein hat die Hebel, um den Trend in die richtigen Bahnen zu lenken“, so Schnabl.

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