Warnung für Einheimische und Gäste: Lawinenlage bleibt kritisch

Bereits am Samstag, 21. Februar 2026, um 13.35 Uhr hatte das Land Tirol eine entsprechende Gefahreninformation via AT-Alert an alle in Tirol eingeloggten Mobiltelefone verschickt. Hintergrund ist die derzeit große Lawinengefahr der Stufe 4 in zahlreichen Gebieten. Alle Details dazu sind unter www.lawinen.report abrufbar.
Warnung erreicht auch neu ankommende Gäste
Der AT-Alert ist jeweils für 24 Stunden aktiv. Das bedeutet, dass die Warnnachricht nicht nur zum Zeitpunkt der Aktivierung an alle in den Funkzellen eingeloggten Geräte gesendet wird. Auch bis zu 24 Stunden nach der Ausgabe erhalten neu eingeloggte Mobiltelefone im betroffenen Warnbereich diese Meldung – etwa Gäste, die neu nach Tirol anreisen.
Mit Ablauf der aktuellen Warnnachricht beziehungsweise nach diesen ersten 24 Stunden wird daher erneut eine AT-Alert-Warnnachricht mit der „Gefahreninformation“ ausgesendet. Ziel ist es, sowohl die bereits in Tirol aufhältigen Personen als auch neu ankommende Gäste nochmals gezielt zu erreichen.
Klare Verhaltensregeln bei Lawinengefahr Stufe 4
Die Bevölkerung und alle Gäste im Land werden eindringlich aufgerufen, im gesicherten Gelände zu bleiben. Variantenabfahrten – auch unterhalb der Waldgrenze – sollen vermieden werden. Die gekennzeichneten Pisten dürfen nicht verlassen werden.
„Wir rufen die Bevölkerung und unsere Gäste auf, im gesicherten Gelände zu bleiben und Variantenabfahrten, auch unterhalb der Waldgrenze, zu vermeiden. Die gekennzeichneten Pisten sollen nicht verlassen werden. Informationen gibt es über den aktuellen Lawinenreport und regionale Warnhinweise, Verhaltensempfehlungen der Lawinenkommissionen und der Gemeinden müssen beachtet werden“, sagt Elmar Rizzoli, Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement.
Angesichts der angespannten Lage setzen die Behörden damit erneut auf maximale Reichweite und klare Botschaften, um Wintersportler vor den Gefahren im freien Gelände zu schützen.






