Süd-Tiroler Freiheit kämpft für Erhalt der Motocross-Piste im Safety Park

Die Strecke gilt seit Jahren als wichtiger Treffpunkt für Motorsportbegeisterte, insbesondere für junge Menschen, und zählt mittlerweile fast 6.000 Mitglieder. „Die Motocross-Piste ist weit mehr als nur eine Sportanlage. Sie ist für viele Jugendliche ein Ort, an dem sie ihre Leidenschaft ausleben und Freundschaften schließen können“, betont Rabensteiner. Sollte die Anlage geschlossen werden, würden junge Menschen eine Freizeitmöglichkeit verlieren und müssten ihre Hobbys ins Ausland verlagern.
Diskussion um Lärmbeschwerden
Laut Betreiber MXBZ gab es in den vergangenen Jahren vermehrt Beschwerden über Lärm. In den Jahren 2023 und 2024 seien teilweise sogar an Tagen Beschwerden eingegangen, an denen die Strecke geschlossen war. Das lasse Zweifel an der Begründung aufkommen, wonach ausschließlich die Motocross-Piste für „zu viel Lärm“ verantwortlich sei.
Gleichzeitig verweist MXBZ darauf, dass alle Motorräder strengen Lärmmessungen unterliegen. Die zulässigen Grenzwerte werden von der Provinz festgelegt. Fahrzeuge, die diese Werte überschreiten, dürfen die Strecke nicht befahren. Damit sei sichergestellt, dass der Betrieb innerhalb der vorgegebenen Lärmschutzrichtlinien erfolgt.
„Es kann nicht sein, dass eine gut funktionierende Anlage wegen ungeprüfter Beschwerden geschlossen wird. Bevor hier Fakten geschaffen werden, muss genau nachgewiesen werden, ob die Beschwerden wirklich gerechtfertigt sind“, fordert Rabensteiner.
Die Süd-Tiroler Freiheit spricht sich klar für den Erhalt der Motocross-Piste aus und appelliert an die Verantwortlichen, eine tragfähige Lösung im Sinne der Anrainer, des Betreibers sowie der Sportler und Jugendlichen zu finden. Ziel sei es, bewährte Strukturen zu erhalten und jungen Menschen auch künftig eine legale, kontrollierte und sichere Möglichkeit zu bieten, ihren Sport auszuüben.






