AT-Alert aus Tirol kann auch in Südtirol erscheinen

Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang vom „Overshooting“. Dabei erreicht eine Mobilfunkzelle auch Geräte außerhalb des vorgesehenen Gebietes, etwa im Raum Brenner oder im oberen Pustertal. Wer die Meldung in Südtirol erhält, muss keine Maßnahmen ergreifen. Die Bevölkerung bestätigt den Empfang lediglich durch Antippen und kann die Nachricht anschließend schließen.
Das Alert-System gilt als eines der modernsten Warnsysteme Europas. Bei uns heißt es IT-Alert, in Österreich AT-Alert. Es nutzt die sogenannte Cell-Broadcast-Technologie: Alle empfangsbereiten Mobiltelefone innerhalb einer Funkzelle erhalten gleichzeitig eine kurze Textwarnung – anonym und ohne Speicherung persönlicher Daten.
Da im heutigen Fall die Aussendung aus der Landeswarnzentrale in Innsbruck stammt, handelt es sich beim Empfang in Südtirol nur um eine technische Überreichweite aus dem Nachbarland. Eine Gefahr besteht nicht.






