von lif 19.02.2026 12:21 Uhr

„Stolz auf unsere Muttersprache!“

„Wir sprechen Deutsch und sind stolz auf unsere Muttersprache!“ Mit dieser klaren Botschaft wendet sich der Landtagsabgeordnete Hannes Rabensteiner (Süd-Tiroler Freiheit) an die Landesregierung. Er fordert die Rückbesinnung auf eine Sprachpolitik, die der Muttersprache oberste Priorität einräumt. Gleichzeitig spricht er sich gegen die Sprachexperimente an den Schulen aus.

Hannes Rabensteiner (Bild: STF)

Anlass ist der Internationale Tag der Muttersprache am kommenden Samstag, den 21. Februar. Die Süd-Tiroler Freiheit betont: „Die Muttersprache ist ein hohes Gut, das es in einem fremdnationalen Staat besonders zu schützen gilt.“ In Südtirol entstehe jedoch zunehmend der Eindruck, dass sich die deutsche Sprache auf dem Rückzug befinde. Als Gründe nennt die Bewegung eine aus ihrer Sicht verfehlte Sprachpolitik im Schulbereich sowie eine mangelnde Bereitschaft der Landesregierung, sich konsequent für das Recht der Südtiroler auf Gebrauch ihrer Muttersprache einzusetzen. 

Auch unserem deutschen Dialekt müsse laut der Partei Aufmerksamkeit und Wertschätzung geschenkt werden und er dürfe nicht als minderwertig betrachtet werden. Darüber hinaus betont Rabensteiner die zentrale Bedeutung der Muttersprache für die Autonomie des Landes: „Die nicht-italienische, also die deutsche oder ladinische Muttersprache, bildet die Grundlage unserer Autonomie. Geht die Muttersprache verloren, gerät auch die Volksgruppe und damit die Autonomie in Gefahr – von der Selbstbestimmung ganz zu schweigen.“

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