von lif 19.02.2026 06:17 Uhr

Lawinenunglück: Mann stirbt nach Verschüttung

Drei niederländische Skifahrer sind am Mittwoch im Skigebiet Fiss von einer Lawine erfasst worden. Für einen 71-jährigen Mann kam jede Hilfe zu spät.

Bild: APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Der Vorfall ereignete sich gegen 11 Uhr am Vormittag. Der 71-Jährige war gemeinsam mit seinem 41-jährigen Sohn und einem 34-jährigen Landsmann abseits der gesicherten Pisten unterwegs. Bei der Abfahrt auf der Nordseite des Skigebiets lösten die drei eine etwa 50 Meter breite Schneebrettlawine aus. Nur die beiden jüngeren Männer waren mit einem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) ausgestattet, berichtet die Polizei. Der 41-jährige Sohn wurde teilverschüttet und konnte sich selbst befreien. Ihm gelang es, einen Notruf abzusetzen und den vollständig verschütteten 34-Jährigen zu orten und auszugraben.

Der 71-jährige Vater hingegen hatte kein LVS-Gerät dabei. Erst nach etwa einer Stunde konnte ihn ein Lawinensuchhund rund 300 Meter unterhalb des Lawinenabrisses in den Schneemassen aufspüren. Helfer gruben den Mann aus, zwei Notärzte versuchten etwa 20 Minuten lang, ihn zu reanimieren. Doch jede Hilfe kam zu spät. Der 71-Jährige verstarb noch an der Unglücksstelle.

Der Leichnam wurde mit einem Hubschrauber des Innenministeriums ins Tal geflogen. Der 41-jährige Sohn wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Zams gebracht. Der 34-Jährige wurde von der Bergrettung zu einem Arzt ins Tal transportiert.

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