Südtiroler Filme und Förderpolitik im Rampenlicht der Berlinale

Mit dabei war auch der Landesrat für Wirtschaftsentwicklung Marco Galateo, der die Bedeutung der Filmförderung für Südtirol unterstrich. Es gehe darum, den Bedürfnissen der lokalen Filmbranche Gehör zu verschaffen und gleichzeitig kulturellen Dialog sowie wirtschaftliche Entwicklung im Land zu stärken.
Starke Investitionen mit messbarem Effekt
Südtirol investiert jährlich 4,5 Millionen Euro in die Filmwirtschaft und zählt damit zu den wichtigsten Förderern der Filmentwicklung in Italien. Laut Galateo ist besonders bemerkenswert, dass die lokale Kapitalrentabilität mehr als doppelt so hoch ausfällt wie der investierte Betrag. Kino sei für Südtirol nicht nur Kultur, sondern auch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor, der Dialog und Zusammenarbeit fördere.
Südtiroler Filme im internationalen Rampenlicht
Die Präsenz der IDM Film & Music Commission Südtirol in Berlin diente auch dazu, die heimische Filmindustrie international sichtbar zu machen und neue Kooperationen auszuloten. Im Wettbewerb der Berlinale ist der Film „The Loneliest Man in Town“ der Bozner Regisseurin Tizza Covi (gemeinsam mit Rainer Frimmel) vertreten. In der Sektion Panorama läuft zudem „Ivan & Hadoum“, produziert von der Südtirolerin Carlotta Schiavon.
Am Rande der Veranstaltungen kam es außerdem zu politischen und kulturellen Spitzentreffen: Bei einem Empfang des italienischen Botschafters in Berlin, Fabrizio Bucci, traf Landesrat Galateo unter anderem die Staatssekretärin für Kultur Lucia Borgonzoni, den Generaldirektor für Kino und audiovisuelle Medien im Kulturministerium sowie Roberto Stabile von den Filmstudios Cinecittà .
Das Jubiläum in Berlin zeigt deutlich: Die Südtiroler Film- und Musikförderung ist längst international vernetzt – und wirtschaftlich wie kulturell ein Erfolgsmodell.






