von lif 16.02.2026 11:51 Uhr

„Schockanrufe“ mit 4,8 Mio. Euro Schaden

Betrugsermittler des Landeskriminalamts Niederösterreich haben gemeinsam mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) und mit ausländischen Polizeibehörden eine ganze Reihe von Schockanrufen aufgeklärt. 23 Beschuldigte aus Polen, Tschechien, Deutschland, der Slowakei, aus Serbien und Spanien wurden nach Angaben seit Beginn des vergangenen Jahres ermittelt und 17 von ihnen festgenommen. Der angerichtete Schaden: 4,8 Millionen Euro.

Bild von congerdesign auf Pixabay

Bei den langwierigen Ermittlungen wurden eine Keilerzelle in Wien zerschlagen und eine weitere in Brno (Brünn) ausgehoben. Tatorte befanden sich in praktisch allen Bundesländern. Zudem waren die Beschuldigten international tätig, etwa in der Slowakei, in Deutschland und Polen.

Im Bereich „Schockanruf“ waren laut Polizei 2025 90 vollendete Taten und 329 angezeigte Versuchshandlungen verübt worden. Die Dunkelziffer bzw. die Nichtanzeigen bei dieser Deliktform würden offensichtlich aus Scham von Betroffenen jedoch wesentlich höher sein, mutmaßen die Fahnder.

APA/UT24 

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