Mehrere Personen von Lawine verschüttet und ums Leben gekommen

In Italien wird nach weiteren möglichen Opfern gesucht. In Medienberichten war von insgesamt bis zu sechs verschütteten Skifahrern die Rede. Die Lawine hatte sich nach ersten Angaben am Vormittag gegen 11 Uhr gelöst. Die Skifahrer waren abseits der präparierten Pisten oberhalb des Ortes Courmayeur in einem Seitental unterwegs. Nach Angaben der Bergwacht kommen die Opfer aus Frankreich.
In Welschtirol ging am Sonntag in den Alpen ebenfalls eine Lawine ab. Dort gelang es nach Angaben der Rettungsdienste anderen Skifahrern aus eigener Kraft, eine verschüttete Person aus den Schneemassen zu ziehen. Seit Beginn des Winters hatten sich in den Alpen bereits mehrere tödliche Unglücke beim Abgang von Lawinen ereignet.
Lawinentoter auch in der polnischen Hohen Tatra
Auch im slowakisch-polnischen Grenzgebirge Hohe Tatra gab es am Wochenende erneut ein tödliches Lawinenunglück, wie die Nachrichtenagentur PAP berichtete. 59 Mitglieder des polnischen Bergrettungsdienstes TOPR hatten seit Samstagnachmittag nach einem vermissten Bergsteiger gesucht. Auf Facebook wurden zudem andere Bergtouristen um Hinweise auf den Verbleib des Mannes mit einer farblich auffallenden Ausrüstung gebeten.
Am Sonntag mussten die Bergretter jedoch mitteilen, dass der Vermisste tot unter einer Lawine gefunden worden sei. Der Mann ist bereits der vierte Lawinentote in der Hohen Tatra innerhalb von neun Tagen. Davor waren auf der slowakischen Seite zwei ungarische Touristen und ein Tscheche bei Lawinenabgängen gestorben.
APA/UT24Â






