Einbruch ins Gerätehaus: Freiwillige Feuerwehr macht Täter öffentlich

Laut Mitteilung der Feuerwehr gingen die Täter gezielt vor. Entwendet wurden mehrere Akkus sowie drei Funkgeräte – also genau jene Ausrüstung, die für Einsätze und die Kommunikation im Ernstfall benötigt wird. Innerhalb weniger Minuten verließen die Vermummten den Tatort wieder. Auch ein weiteres Gerätehaus in Reischach war zuletzt von einem ähnlichen Vorfall betroffen.
In einem Social-Media-Beitrag betont der Landesfeuerwehrverband Südtirol die Tragweite solcher Taten: Wer Feuerwehr-Ausrüstung stehle, nehme nicht nur Material mit, sondern gefährde im Ernstfall unmittelbar die Sicherheit der Bevölkerung. Fehlende Funkgeräte und Energieversorgung könnten Abläufe verzögern und damit wertvolle Zeit kosten, wenn schnelle Hilfe notwendig ist.
Bevölkerung um Mithilfe gebeten
Gleichzeitig ruft der Verband die Bevölkerung zur Mithilfe auf. Verdächtige Beobachtungen sollen umgehend gemeldet werden. Die veröffentlichten Bilder der Überwachungskamera sollen helfen, Hinweise auf die Täter zu liefern. Man setze auf Aufmerksamkeit im Umfeld der Gerätehäuser sowie auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Innerhalb der Feuerwehr sorgt die wiederholte Tat für Unverständnis und Verärgerung. Gerätehäuser seien keine gewöhnlichen Gebäude, sondern zentrale Stützpunkte für den Notfalleinsatz. Dass ausgerechnet dort eingebrochen werde, treffe die vielen ehrenamtlichen Einsatzkräfte besonders hart. Die Ermittlungen laufen.






