Rebecca Passler darf zu Olympia: Unerwartete Wende im Dopingfall

Die 24-jährige Athletin aus Antholz hatte gegen ihre Suspendierung bei der Nationalen Anti-Doping-Behörde NADO Italia Einspruch eingelegt. Das Berufungsgericht der Organisation erkannte in ihrem Fall die Möglichkeit einer unbeabsichtigten Einnahme oder einer ungewollten Kontamination an und hob die Suspendierung auf.
Rückkehr ins Team und Olympia-Einsatz
Passler wird sich wieder dem Mannschaftstraining anschließen und steht dem Trainerstab für die bevorstehenden Wettkämpfe zur Verfügung. Sie darf damit bei den Olympischen Winterspielen antreten.
In einer ersten Stellungnahme zeigte sich Passler erleichtert: „Es waren sehr schwierige Tage. Ich habe immer an meine Unschuld geglaubt. Danke an alle, die mich unterstützt haben. Jetzt kann ich mich endlich zu 100 Prozent auf Biathlon konzentrieren.“
Unklar bleibt, ob sie tatsächlich bei allen Rennen zum Einsatz kommt. Besonders ihre Teilnahme an der Frauen-Staffel am nächsten Mittwoch wird in den kommenden Tagen noch diskutiert, gilt aber als durchaus realistisch.
Die Entscheidung bringt nun Hoffnung zurück, nachdem der positive Test zunächst wie ein herber Rückschlag wirkte und in den vergangenen Tagen hohe Wellen geschlagen hatte.






