von red 11.02.2026 14:00 Uhr

Wisentkuh Ina startet ins Abenteuer Wildnis: Alpenzoo beteiligt sich an Wisent-Rückkehr

Die Wisentkuh Ina aus dem Alpenzoo Innsbruck hat ein neues Kapitel begonnen: Gemeinsam mit dem Tierpark Berlin und dem WWF wurde sie im Rahmen des internationalen Wiederansiedlungsprojekts Return of the European Bison to the Caucasus in den Shadagh-Nationalpark in Aserbaidschan überführt.

Wisentkuh Ina ist bereit für ihr neues Leben in Aserbaidschan. (Quelle: WWF/Emil Khalilov)

Ina, 2022 im Alpenzoo geboren und für ihr selbstbewusstes Wesen bekannt, verbrachte zunächst Zeit in Berlin, um sich behutsam auf das Leben in der Wildnis vorzubereiten. Dr. Andre Stadler, Direktor des Alpenzoos, betont: „Es freut uns besonders, sie nun in ein Leben in der Wildnis zu entlassen – und damit zum Erhalt ihrer ganzen Art beizutragen.“

Seit den 1920er-Jahren war der Wisent in der Wildnis verschwunden und überlebte nur in zoologischen Einrichtungen. Ziel des Projekts ist es, diese Tiere wieder dauerhaft in ihrem historischen Lebensraum anzusiedeln. Die Auswahl der Wisente erfolgt streng nach genetischen und veterinärmedizinischen Kriterien im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Der anspruchsvolle Transport per Flugzeug und LKW wurde von Expertinnen und Experten begleitet, und vor Ort werden die Tiere langfristig wissenschaftlich überwacht, unter anderem mit GPS-Halsbändern, um ihre Integration in die Wildnis zu sichern.

Andreas Raffeiner

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