Von Allmen krönt sich im Super-G zum Triple-Olympiasieger

Der Kitzbüheler Sailer (1956 in Cortina d’Ampezzo) und der Franzose Killy (1968 in Grenoble) waren bisher die einzigen beiden Männer, die bei ein und denselben Winterspielen drei Goldmedaillen gewonnen haben. Von Allmen ist zudem der erste Super-G-Olympiasieger aus der Schweiz und der erste Athlet, der unter den fünf Ringen das goldene Speed-Double aus Abfahrt und Super-G schaffte.
Selbstkritik bei Österreichern
Bester ÖOC-Starter war Raphael Haaser als Fünfter, Vincent Kriechmayr belegte in seinem womöglich letzten Olympia-Rennen den siebenten Platz. Marco Schwarz war 14., Stefan Babinsky verpasste die Top 20. „Die Fahrt war grundsätzlich von oben bis unten viel zu brav“, analysierte Haaser. „Ab und zu waren auch unsaubere Kurven dabei, wo ich wirklich gemerkt habe, dass es mir das Tempo runterreißt.“
Auch Kriechmayr, Sechster der Abfahrt, haderte mit seiner Leistung. „Ich bin viel zu ehrgeizig, dass mich das nicht voll anzipft. Nicht so auf den Punkt gebracht“, meinte er im ORF-Interview. „Oben ist es sich vielleicht eine Spur zu leicht ausgegangen, dann habe ich ihn zwei-, dreimal sogar leicht angestellt, obwohl es das nicht gebraucht hätte. Den Rest muss ich mir anschauen.“
Hohe Geschwindigkeit forderte Schwarz
Schwarz sprach die direkte Kurssetzung an, die nicht seinen Vorlieben entsprach. „Ich habe die Kurven vergeblich gesucht. Es ist schon ziemlich dahingegangen, da geht mir vielleicht ein bisschen das Speed-Training ab, die hohen Geschwindigkeiten“, sagte der Kärntner. „Für mich persönlich wäre der Super-G ein bisschen technischer gut.“ Den Speed „muss man gewohnt sein, den muss man spüren“.
apa
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