Team K warnt vor realem Verlust der Brennerautobahn

Laut Team K fällt damit der entscheidende Schutzmechanismus weg, der dem mehrheitlich öffentlichen Betreiber einen Wettbewerbsvorteil verschafft hätte. Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs, an das Minister Matteo Salvini das Verfahren nun anpasst. Die Brennerautobahn AG müsse sich damit im Bieterverfahren großen privaten europäischen Konzernen ohne Sonderstellung stellen.
Die Partei von Paul Köllensperger verweist darauf, seit Jahren vor den Risiken des Vergabeverfahrens gewarnt zu haben. Seit 2014 wird die A22 im Rahmen einer provisorischen Verlängerung verwaltet, in dieser Zeit wurden laut Team K rund 800 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet.
Kritisiert wird zudem die politische Führung in der Region: Frühere Vorschläge für eine Inhouse-Lösung und entsprechende Beschlussanträge seien abgelehnt worden. Das Team K fordert nun mehr Transparenz und politische Verantwortung, sollte die Konzession tatsächlich verloren gehen.






