von lif 11.02.2026 11:18 Uhr

Skigebiet Ratschings: Zehn Prozent mehr Verletzte als im Vorjahr

Seit Beginn der Wintersaison haben die Ordnungshüter von Sterzing im Skigebiet Ratschings 183 Rettungseinsätze durchgeführt und 186 verletzte Personen versorgt. Das entspricht im Schnitt rund drei Einsätzen pro Tag und einem Anstieg von zehn Prozent gegenüber der vergangenen Saison.

Foto: APA

Täglich sind zwei Beamte auf den Pisten im Einsatz, sowohl für die Rettung als auch für Prävention und Kontrolle. Die einsatzstärksten Tage waren der Stefanstag und der 21. Jänner mit jeweils acht Einsätzen, berichten die Beamten.

Die meisten Verletzungen betrafen die Beine und den Kopf. In fast allen Fällen handelte es sich um Stürze, die oft auf nicht angepasste Geschwindigkeit oder mangelnde Erfahrung der Skifahrer zurückzuführen waren. 19 Mal kam es zu Zusammenstößen zwischen Skifahrern, in vier Fällen musste der Rettungshubschrauber für den Transport ins Krankenhaus angefordert werden.

Neben der Rettungstätigkeit kontrollierten die Ordnungshüter auch die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Die Helmpflicht wurde von allen Skifahrern eingehalten. Mehrere Strafen wurden hingegen gegen Personen verhängt, die mit Tourenski die Pisten aufstiegen. Die Behörden appellieren an alle Wintersportler, die Geschwindigkeit den eigenen Fähigkeiten und den Pistenverhältnissen anzupassen und stets ausreichend Abstand zu anderen Skifahrern zu halten.

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