von ih 09.02.2026 16:09 Uhr

Winterspiele: Landeshauptmann empfängt Ehrengäste in Antholz

Zum Start der Olympischen Winterspiele 2026 hat Landeshauptmann Arno Kompatscher im Südtirol-Home in Antholz zahlreiche internationale Ehrengäste begrüßt. Das Treffen fand am ersten Wettkampftag statt und stand im Zeichen des Rückblicks auf den langen Weg bis zur Austragung der Spiele sowie des Dankes an zentrale Wegbegleiter.

Sie sprachen über die Begeisterung des Antholzer Tales für den Biathlon (von links): Bürgermeister Thomas Schuster, Diana Bianchedi, Gunilla Lindberg und Arno Kompatscher. - Foto: LPA/Othmar Seehauser.

Landeshauptmann Kompatscher würdigte in seiner Ansprache die gemeinsame Anstrengung vieler Beteiligter. „Es war eine lange Reise, und heute sind viele Freundinnen und Freunde hier, die uns geholfen und diesen Weg begleitet haben“, sagte er. Ohne deren Unterstützung wäre die Umsetzung dieses Großprojekts nicht möglich gewesen. Zugleich wünschte er den Sportlerinnen und Sportlern sowie den Organisatoren einen erfolgreichen Verlauf der kommenden Wettkampftage.

Zu den Gästen zählte unter anderem Gunilla Lindberg, Generalsekretärin der Vereinigung der Nationalen Olympischen Komitees (ANOC). Sie zeigte sich erfreut über den gelungenen Start der Spiele und lobte besonders die Eröffnungsfeier in Mailand. Diese habe eine starke Botschaft von Freundschaft und Frieden vermittelt. „Wenn ich in den Raum schaue, sehe ich, dass ihr diese Botschaft verstanden habt. Über Jahre hinweg habt ihr gemeinsam daran gearbeitet“, betonte Lindberg.

Zudem sprach sie über ihre persönliche Verbindung zu Antholz. Die Weltcuprennen habe sie jahrelang im Fernsehen verfolgt, nun erstmals vor Ort zu sein, erfülle sie mit Freude. Antholz bezeichnete sie als „wunderschönen Ort“. Die Verteilung der Wettbewerbe auf mehrere Austragungsorte sei zwar organisatorisch anspruchsvoll, biete aber Vorteile: Die Athletinnen und Athleten fühlten sich dadurch stärker eingebunden und heimisch. Dieses Modell sei zukunftsweisend für kommende Olympische Spiele.

Auch Diana Bianchedi, Chief Strategy Planning & Legacy Officer der Stiftung Milano Cortina 2026, blickte auf die intensive Vorbereitungsphase zurück. Über Jahre hinweg seien Organisationsstruktur, Zusammenarbeit und sportliche Begeisterung gewachsen. Vor Ort habe sie eine große Aufbruchsstimmung und Freude in der Bevölkerung gespürt. „Da wurde mir klar, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben, diese Spiele hierher zu holen“, sagte Bianchedi.

Mit dem Empfang in Antholz will Südtirol zum Auftakt der Wettkämpfe ein Zeichen der internationalen Verbundenheit und der Wertschätzung gegenüber allen setzen, die zum Zustandekommen der Winterspiele beigetragen haben.

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