Österreichs Bevölkerung nur leicht gewachsen

In der Bundeshauptstadt Wien lebten zu Jahresbeginn insgesamt 2.042.036 Menschen, um 13.747 mehr als ein Jahr zuvor. In allen anderen Bundesländern lag das Wachstum unter dem Bundesdurchschnitt von 0,2 Prozent, wobei Tirol und Salzburg (je knapp plus 0,2 Prozent) etwas größere Zuwächse verzeichneten als Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg (je plus 0,1 Prozent). In der Steiermark und Kärnten erhöhte sich die Bevölkerungszahl nur minimal, während es im Burgenland einen geringfügigen Rückgang gab.
„Österreichs Bevölkerung wächst weiterhin, allerdings fiel das Wachstum im Jahr 2025 erneut geringer aus als in den Jahren davor. Nach einem Bevölkerungsplus von 1,4 Prozent im Jahr 2022 wurde der Zuwachs von Jahr zu Jahr kleiner. 2023 stieg die Bevölkerungszahl um 0,6 Prozent, 2024 um 0,4 Prozent und 2025 nur mehr um 0,2 Prozent. Knapp zwei Drittel des gesamtösterreichischen Bevölkerungsanstiegs 2025 entfallen auf Wien. Hier gab es erneut das höchste Bevölkerungswachstum aller Bundesländer“, sagte Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria.
Fünftel der Bevölkerung ausländische Staatsangehörige
Den vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria zufolge lebten am 1. Jänner 2026 insgesamt 1.890.740 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Österreich. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung war mit 20,5 Prozent zu Jahresbeginn 2026 etwas höher als ein Jahr zuvor (20,2 Prozent). Überdurchschnittlich hohe Anteile gab es in Wien (37,0 Prozent), Salzburg (21,1 Prozent) und Vorarlberg (21,0 Prozent), die niedrigsten Anteile verzeichneten das Burgenland (11,7 Prozent), Niederösterreich (12,7 Prozent) und Kärnten (14,0 Prozent).
APA/UT24






