von ih 09.02.2026 14:44 Uhr

Fast zu Tode missbrauchte 26-Jährige nun in stabilem Zustand

Nach dem Fund einer dehydrierten und mutmaßlich fast zu Tode missbrauchten Frau in einer Wohnung in Wien-Landstraße am Donnerstagnachmittag hat sich ihr Zustand mittlerweile stabilisiert. Wie eine Sprecherin des Wiener Gesundheitsverbund am Montagvormittag auf APA-Anfrage mitteilte, befinde sich die 26-Jährige jedoch weiterhin auf einer Intensivstation in einem Krankenhaus. Das Landeskriminalamt ermittelt indes weiter wegen Verdacht auf eine schwere Gewalttat.

APA (Webpic/Symbolbild)

Die Polizei geht davon aus, dass die Frau „bereits mehrere Tage in der Wohnung gelegen ist“, wie ein Polizeisprecher der APA am Donnerstag erklärt hatte. Ob sie tatsächlich missbraucht worden sei, müssten „die Untersuchungen und Ermittlungen zeigen“, hieß es. Derzeit gehen die Ermittler jedoch von einem Sexualdelikt aus.

Frau bei Eintreffen von Rettung nicht mehr ansprechbar

Die Einsatzkräfte hatten die verwahrloste Frau nach einer Vermisstenanzeige ihrer Mutter am Donnerstag gegen 13.00 Uhr mit derart lebensgefährlichen Verletzungen aufgefunden, dass sämtliche Versuche, sie anzusprechen, scheiterten. Die Frau konnte deswegen keine weiteren Angaben liefern. Die Berufsrettung brachte sie mit schweren Hämatomen sowie Schürfwunden in ein Spital. Dort stellten die Ärzte fest, dass die Frau wohl einer schweren Gewalttat zum Opfer gefallen sein dürfte.

Das Landeskriminalamt will nun die Hintergründe klären. Die Frau sei derzeit aber noch nicht vernehmungsfähig, erklärte die Landespolizeidirektion gegenüber der APA. Ob die Mutter bereits befragt wurde, war am Montag weiter unklar. Derzeit gebe es keine Details zu den Ermittlungen, die mit der Öffentlichkeit geteilt werden könnten, hieß es weiter.

apa

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