von ih 09.02.2026 17:18 Uhr

Antholz: Olympia-Veranstalter raten zu früher Anreise

Der Besucherandrang bei den Biathlonbewerben der Olympischen Winterspiele 2026 in der Südtirol-Arena hat am Sonntag für ein sehr hohes Verkehrsaufkommen im Antholzer Tal gesorgt. Das Organisationsteam empfiehlt Zuschauern daher dringend, an den kommenden Wettkampftagen deutlich früher anzureisen und bevorzugt öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Foto: LPA/Fabio Brucculeri

Wie das zuständige Organisationsteam mitteilt, wurden die Verkehrsströme während der Veranstaltung laufend von Leitstellen auf Landes- und Gemeindeebene überwacht. In einer Nachanalyse am Montag wurden mehrere Faktoren identifiziert, die zu Verzögerungen und Staus führten.

Im Vergleich zu regulären Weltcupbewerben wurde das Shuttle-Angebot deutlich ausgeweitet: Statt der üblichen 40 Busse waren rund 60 Fahrzeuge im Einsatz – eine Steigerung um 50 Prozent. Auch die Bahnverbindung im Pustertal wurde stark genutzt. Die Züge waren durchgehend hoch frequentiert und teilweise vollständig ausgelastet. Der Zustrom verlief laut Veranstaltern geordnet und entsprach den Anforderungen einer Großveranstaltung.

Dennoch unterschätzten viele Gäste offenbar die benötigte Anreisezeit. Neben der intensiven Nutzung von Bahn und Shuttle reisten auch mehrere tausend Personen mit dem eigenen Auto an. Ein zusätzlicher Verkehrsunfall verschärfte die Situation weiter und führte zu erheblichen Verzögerungen. Trotz umfassender Verkehrslenkung und organisierter Zubringerdienste erreichten zahlreiche Besucher die Wettkampfstätte verspätet.

Eine besondere Herausforderung stellt die geografische Lage des Antholzer Tals dar, das nur über begrenzte Zufahrtsmöglichkeiten verfügt. Zudem gelten bei den Olympischen Spielen strengere Sicherheits- und Zugangsvorgaben als bei anderen Sportveranstaltungen. Die damit verbundenen Kontrollen benötigen zusätzliche Zeit, dienen jedoch der Sicherheit von Athleten, Delegationen und Publikum.

Für die kommenden Wettkampftage appellieren die Verantwortlichen daher an alle Besucher, ihre Anreise mit ausreichend Zeitreserve zu planen und möglichst auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Laufend werde zudem geprüft, welche weiteren Maßnahmen zur Entlastung der Verkehrssituation gesetzt werden können.

Zur besseren Planung empfehlen die Organisatoren die Nutzung der Informationsangebote von südtirolmobil, insbesondere der Website und der App, über die sich Anfahrtszeiten und Verbindungen aktuell abrufen lassen.

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