Olympia 2026: Zum dritten Mal Winterspiele auf Tiroler Boden

Die olympische Geschichte Tirols
Nach Innsbruck 1964 und 1976 kehren die Winterspiele nun wieder nach Tirol zurück. Innsbruck war damit eine von nur drei Städten weltweit, die zweimal Olympische Winterspiele ausrichten durften.
50 Jahre nach den letzten Spielen in der Tiroler Landeshauptstadt werden nun erstmals olympische Medaillenentscheidungen im Süden Tirols ausgetragen.
Antholz als Biathlon-Zentrum
Das Antholzertal hat sich seit 1971 als internationales Biathlon-Zentrum etabliert. Die Südtirol Arena auf 1.600 Metern Höhe war bereits sechsmal Austragungsort von Weltmeisterschaften und gehört seit 1978 fest zum Biathlon-Weltcup-Kalender.
Vom 8. bis 21. Februar 2026 werden in Antholz alle elf olympischen Biathlon-Wettbewerbe ausgetragen. Den Auftakt macht am 8. Februar um 14:05 Uhr die Mixed-Staffel. Es folgen die Disziplinen Einzel, Sprint, Verfolgung, Massenstart sowie die Staffelrennen der Männer und Frauen. Über 200 Athletinnen und Athleten aus 29 Nationen gehen an den Start.
Die Wettkämpfe werden live im öffentlich-rechtlichen Fernsehen übertragen (u.a. in ARD, ZDF und ORF).
Hoffnung auf Tiroler Medaillen
Mit insgesamt 115 Athletinnen und Athleten schickt Österreich ein starkes Team nach Milano Cortina 2026. Aus Südtirol sind 48 Sportlerinnen und Sportler dabei – das entspricht rund einem Viertel der gesamten italienischen Mannschaft.
Nun darf man auf erfolgreiche Tage in Antholz hoffen, wo sowohl die österreichischen als auch die Südtiroler Biathleten um Medaillen kämpfen werden. Nach den glanzvollen Winterspielen in Innsbruck 1964 und 1976 wäre es eine schöne Fortsetzung der Tiroler Olympia-Tradition, wenn auch in Antholz Medaillen für Tiroler erkämpft werden könnten.
Die kommenden zwei Wochen werden zeigen, ob die olympischen Wettkämpfe auf Tiroler Boden erneut zu Erfolgsgeschichten werden.






