Schlachthof Bozen bleibt länger geschlossen: SVP fordert rasche Lösung

Engpässe in anderen Standorten belasten Tierwohl
„Außerordentliche Instandhaltung hin oder her, die Zeit drängt“, betont Locher. Die Ausfälle in Bozen können durch die Schlachthöfe in Meran, Brixen, Ritten und Deutschnofen nicht kompensiert werden. „Zu wenig Personal, zu wenig Kühlräume und längere Transportwege für die Tiere – da tut sich schnell die Frage nach dem Tierwohl auf“, erklärt der SVP-Abgeordnete.
Locher hat in der aktuellen Landtagswoche erneut eine Anfrage zur Situation gestellt. Kurz darauf berichteten Medien, dass die Sanierungsarbeiten mit Kosten von insgesamt 739.000 Euro gut vorankommen und in wenigen Tagen abgeschlossen sein sollen.
Neubau des Schlachthofs bleibt offen
Nach jahrelangen Verzögerungen fordert Locher nun konkrete Schritte: „Seit 20 Jahren ist der Schlachthof in Bozen ein ungelöstes Thema und viele Fragen bleiben unbeantwortet. Wenn Qualitätsfleisch aus Südtirol auf den Tellern landen soll, müssen auch die Voraussetzungen dafür geschaffen werden.“
Offen bleiben bislang Details zum versprochenen Neubau und zur künftigen Leitung des Schlachthofs. Eine Machbarkeitsstudie für den Neubau soll im Juni 2026 vorliegen. Locher macht jedoch deutlich: „Es braucht endlich Fakten. Der Schlachthof kann nicht länger auf die lange Bank geschoben werden. Kommt Zeit, kommt nicht immer Rat – es braucht eine schnelle Entscheidung, damit die Tätigkeit langfristig gesichert ist.“
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