von veo 03.02.2026 12:50 Uhr

NATO-Generalsekretär Rutte zu Besuch in Kiew

NATO-Generalsekretär Mark Rutte ist nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu einem Überraschungsbesuch in Kiew eingetroffen. Wie ein am Dienstag von Selenskyj veröffentlichtes Video zeigte, legten Rutte und Selenskyj Blumen an einem Mahnmal in Kiew nieder, das an die während des russischen Angriffskrieges getöteten ukrainischen Soldaten erinnert.

APA/AFP

Rutte: Friedensabkommen erfordert harte Entscheidungen

Ein Friedensabkommen zur Beendigung des Krieges wird Rutte zufolge harte Entscheidungen erfordern. Dies sagte Rutte bei seinem Besuch in Kiew vor dem ukrainischen Parlament. 90 Prozent der ukrainischen Flugabwehrraketen stammten aus dem von der NATO ins Leben gerufene Beschaffungsprogramm PURL, führt er aus.

In der Nacht auf Dienstag hatte Russland die ukrainische Hauptstadt erneut mit heftigen Angriffen überzogen. Dabei hat das russische Militär nach ukrainischen Angaben mehr als 70 Raketen und Marschflugkörper sowie 450 Kampfdrohnen eingesetzt. Die Attacken trafen demnach die nordostukrainischen Regionen Charkiw und Sumy, die Hauptstadt Kiew und ihre Umgebung sowie die Regionen Dnipropetrowsk im Südosten, Odessa im Süden, und Winnyzja im Westen.

Die Ukraine verteidigt sich seit fast vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg. In der vergangenen Woche hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass Moskau zugesagt habe, die Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine zu pausieren – wegen der extremen Kälte. Moskau bestätigte zunächst, Trumps Bitte nachzukommen, allerdings nur bis zum vergangenen Sonntag. Die jüngsten Angriffe auf die Energieinfrastruktur deuten jedoch darauf hin, dass die begrenzte Feuerpause inzwischen beendet ist.

APA

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