Schneefälle bis ins Tal: Warnung vor erhöhtem Verkehrsrisiko

Schneefallgrenze sinkt rapide
Wie Dieter Peterlin vom Landesamt für Meteorologie und Lawinenwarnung mitteilt, werden sich die Schneefälle am Vormittag vorübergehend auf das gesamte Landesgebiet ausbreiten.
In höheren Lagen werden Neuschneemengen zwischen fünf und maximal zehn Zentimetern erwartet. Die Schneefallgrenze liegt zwischen den Tallagen und etwa 500 Metern Höhe. Im Laufe des Nachmittags sollen die Niederschläge von Westen her wieder nachlassen.
Trotz vergleichsweise geringer prognostizierter Schneemengen weist das Landeswarnzentrum auf die Gefahren hin. Direktor Willigis Gallmetzer betont, dass selbst dünne Schneeschichten oder Schneematsch die Bodenhaftung deutlich verringern können. Auch bei offizieller Warnstufe Grün entlang der Hauptverkehrsachsen könne es rasch zu kritischen Situationen kommen. Unvorbereitete Verkehrsteilnehmer seien besonders gefährdet.
Was geraten wird
Der Bevölkerungsschutz empfiehlt daher, Fahrzeuge unbedingt mit Winterausrüstung auszustatten und Schneeketten mitzuführen.
Klaus Unterweger, Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz, verweist auf die Erfahrungen der vergangenen Tage: Trotz geringer Schneefälle mussten die Freiwilligen Feuerwehren zu zahlreichen Einsätzen ausrücken, um festgefahrene oder verunfallte Fahrzeuge zu bergen.
Die Behörden appellieren an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Umsichtiges Verhalten und gute Vorbereitung seien entscheidend, um Unfälle zu vermeiden und Rettungs- sowie Räumdienste nicht unnötig zu belasten.






