Sonnenblumenband kommt in den Südtiroler Landtag

Der Antrag wird in überarbeiteter Form eingebracht. Nach der ersten Debatte war der Vorschlag bewusst ausgesetzt worden, um auf Kritik einzugehen und den Text anzupassen. Ziel blieb dabei unverändert: eine freiwillige, einfache und nicht diskriminierende Maßnahme zur Förderung von Inklusion, insbesondere im öffentlichen Raum, bei Dienstleistungen und in der Mobilität.
Durch die Überarbeitung konnte eine breitere politische Zustimmung erreicht werden. Das Sonnenblumenband schafft keine neuen Verpflichtungen und sieht keine Zertifizierungen vor, sondern soll das Bewusstsein und die Empathie gegenüber Betroffenen stärken – im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention und den geltenden Inklusionsvorschriften.
Der Antragsteller Franz Ploner (Team K) sieht darin ein Beispiel für konstruktive politische Zusammenarbeit. Auch Betroffene bestätigen den praktischen Nutzen des Symbols. Die Behandlung im Plenum gilt als wichtiger Schritt, um das Engagement Südtirols für eine inklusivere Gesellschaft zu unterstreichen.






