Österreichs Botschafter in Südtirol: Reform des Autonomiestatuts besprochen

Landeshauptmann Kompatscher informierte Rendi über den aktuellen Stand des Reformverfahrens und die nächsten parlamentarischen Schritte. „Mit der Zustimmung des Senats hat die Reform eine entscheidende Hürde genommen. Nun erfolgt die Übermittlung der Dokumente an Österreich als Bestätigung dafür, dass die Autonomie weiterhin Teil des bilateralen Vertragsverhältnisses zwischen Italien und Österreich ist“, so Kompatscher. Ziel der Reform sei es, eingeschränkte Zuständigkeiten wiederherzustellen, neue Kompetenzen abzusichern und das Autonomieniveau langfristig zu schützen.
Botschafter Rendi betont Bedeutung der Autonomie
Rendi unterstrich die besondere Bedeutung der Südtiroler Autonomie aus österreichischer Sicht: „Österreich hat den Reformprozess von Beginn an sehr genau verfolgt und ist zufrieden, dass er in beiden Parlamentskammern positiv verlaufen ist. Südtirol ist heute ein verbindendes Element zwischen Italien und Österreich, und die Autonomie ist ein Erfolgsmodell.“
Der Botschafter zeigte sich zuversichtlich, dass die weiteren Schritte bis zur endgültigen Beschlussfassung in Rom problemlos verlaufen werden. Die Reform besiegle die volle Wiederherstellung wichtiger autonomer Kompetenzen und stärke damit die Grundlage für die Weiterentwicklung des Landes Südtirol.
Gespräche über Bildung und Olympia
Neben der Autonomiereform sprach Rendi auch mit Landesrat Philipp Achammer über Bildungsthemen, darunter die Anerkennung weiterer Studientitel und den Austausch mit der österreichischen Bundesregierung. Achammer betonte: „Mit Botschafter Rendi wissen wir um einen verlässlichen und kompetenten Ansprechpartner, der bestens mit den Südtiroler Anliegen vertraut ist.“
Abgerundet wurde der Antrittsbesuch durch die Teilnahme von Rendi, Kompatscher und Generalkonsul Strohmayer an der Olympia-Gala in Bozen, bei der auch die bevorstehenden Biathlon-Wettbewerbe in Antholz Thema waren.
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