Geopolitische Risiken für Südtirols Wirtschaft im Fokus

Generalsekretär Alfred Aberer betonte, dass Geopolitik für die heimische Wirtschaft immer relevanter werde, da Handelsbarrieren und Abhängigkeiten die Wettbewerbsfähigkeit direkt beeinflussen. Ziel der Veranstaltung sei es gewesen, Risiken und Chancen für Südtiroler Betriebe aufzuzeigen.
Hauptreferent Christian Mandl, Experte für Europa- und Handelspolitik, erläuterte Europas Position zwischen den USA und China. Er verwies auf die Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen, die wachsende industrielle Stärke Chinas sowie auf die Herausforderungen in den transatlantischen Handelsbeziehungen. Trotz dieser „Sandwichposition“ verfüge Europa über große Stärken wie Innovationskraft und einen starken Binnenmarkt.
In einer Podiumsdiskussion diskutierten Vertreter der Unternehmen Oberalp, Alpitronic und des Weinguts Elena Walch die Auswirkungen auf Export, Lieferketten und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Dabei wurde deutlich, wie stark Südtirols Wirtschaft von globalen Entwicklungen betroffen ist.





