von red 28.01.2026 15:47 Uhr

Auf die vorsorgliche Salzstreuung kommt es an

Auch wenn es mitunter schneearme Winter gibt, ist der Salzverbrauch auf Tirols Straßen hoch: Rund 34.000 Tonnen werden jährlich für den Winterdienst benötigt. Der Grund dafür liegt in der präventiven Streuung.

Das Schneeräumen ist im Winter ein Muss. (Quelle: Arex Socha bei Pixabay)

Bereits bei tiefen Temperaturen ohne Schneefall wird Salz oder Sole ausgebracht, um Eisbildung zu verhindern und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Vor allem auf Autobahnen beginnt der Winterdienst laut ASFINAG lange vor dem ersten Schnee.

Kritik am hohen Salzverbrauch weisen Straßenerhalter zurück. Durch den Verkehr werde gestreutes Salz rasch verteilt oder von der Fahrbahn abgetragen, weshalb Nachstreuungen nötig seien. Um die Umweltbelastung zu reduzieren, setzen Land und ASFINAG zunehmend auf Sole – eine Mischung aus Salz und Wasser. Diese wirkt schneller, wird weniger verweht und senkt den Gesamtverbrauch an Auftausalz deutlich. Insgesamt investieren Land Tirol und ASFINAG heuer rund 23 Millionen Euro in den Winterdienst.

Andreas Raffeiner

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