von mmh 27.01.2026 18:06 Uhr

Tirol als Vorbild: Knoll will leistbaren Strom für Südtirol

Hohe Strompreise setzen viele Familien und Betriebe in Südtirol zunehmend unter Druck. Während andernorts Entlastungen möglich sind, sieht der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, auch für Südtirol konkreten Handlungsspielraum. Er hat deshalb beim Energieversorger Alperia interveniert und die Einführung eines Modells nach Tiroler Vorbild angeregt.

Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit

In Tirol wurde mit dem landeseigenen Energieversorger Tiwag eine Vereinbarung getroffen, die dauerhaft niedrige Strompreise für die Bevölkerung sicherstellt. Diese Zielsetzung ist sogar im Statut des Unternehmens verankert. Knoll sieht darin ein klares Signal, dass leistbare Energiepreise auch langfristig möglich sind.

Tirol als Vorbild für leistbare Energie

„Die Tiroler beweisen, dass leistbare Strompreise möglich sind, ohne Investitionen in erneuerbare Energien zu vernachlässigen“, betont Knoll. Seiner Ansicht nach könnte auch Südtirol mit seinen umfangreichen Wasserkraftressourcen und der öffentlichen Beteiligung an Alperia ein ähnliches Modell umsetzen.

Konkret schlägt Knoll vor, Alperia als mehrheitlich öffentliches Unternehmen mit verbindlichen Vorgaben zur Strompreisgestaltung auszustatten. Ziel sei es, dass die Vorteile der landeseigenen Energieversorgung direkt bei Haushalten und Betrieben ankommen – so wie es in Tirol bereits Praxis ist.

Forderung an Politik und Energieversorger

„Wir müssen die Ressourcen unseres Landes zum Vorteil unserer Menschen einsetzen“, fordert Knoll. Die Süd-Tiroler Freiheit will das Thema weiterverfolgen und auch die Landesregierung dazu auffordern, konkrete Schritte zur Prüfung und Umsetzung einer solchen Vereinbarung einzuleiten.

Ob Südtirol dem Tiroler Beispiel folgt, bleibt abzuwarten. Für Knoll ist jedoch klar: Eine Strompreisentlastung nach diesem Modell wäre ein spürbarer Gewinn für Bevölkerung und Wirtschaft im Land.

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