Südtirols Handwerk als stille Leistungsträger der Winterspiele

Infrastruktur und Logistik: Handwerk im Einsatz für Olympia
Die Austragung der Olympischen Winterspiele im alpinen Raum stellt besondere Anforderungen: extreme Wetterbedingungen, sensible Landschaften und begrenzte Infrastruktur erfordern Präzision und Erfahrung. Hier zeigt Südtirol seine Stärke. Antholz ist seit Jahrzehnten ein Synonym für professionelle Organisation im Biathlon auf Weltklasseniveau.
Zahlreiche Handwerksbetriebe sind an der Errichtung, Modernisierung und Anpassung von Wettbewerbsstätten, Trainingsanlagen und Zuschauergeländen beteiligt. Bau-, Holz-, Metall- und Elektrobetriebe sorgen für funktionale, sichere und nachhaltige Sportstätten – oft unter hohem Zeitdruck und internationalen Standards. Auch in der Logistik spielen Südtiroler Unternehmen eine zentrale Rolle: Mietwagenbetriebe, Transportunternehmen und Logistikdienstleister sichern den reibungslosen Transport von Athleten, Offiziellen, Medien und Material.
Versorgung und Technik: Nachhaltiger Nutzen für Betriebe
Auch abseits der Sportstätten ist das Handwerk präsent. Bäcker, Metzger, Konditoren sowie Lebensmittelproduzenten und gastronomienahe Betriebe sorgen für die tägliche Versorgung von Athleten, Betreuern und Besuchern – regionale Produkte und kurze Lieferketten werden so sichtbar. Heizungs-, Sanitär-, Elektro- und Klimatechnikbetriebe gewährleisten den reibungslosen Betrieb von temporären Bauten, Medienzentren und Unterkünften.
Olympia bedeutet für das Handwerk laut einer Aussendung des lvh nicht nur kurzfristige Aufträge: Betriebe investieren in neue Technologien, internationale Standards und Fachkräfte. Diese Erfahrungen wirken langfristig nach – bei künftigen Großprojekten, im Know-how-Export oder in der Ausbildung junger Fachkräfte. Die Spiele stärken lokale Wertschöpfungsketten und machen deutlich, dass Präzision, Verlässlichkeit, Innovationskraft und Bodenständigkeit nicht nur im Sport, sondern täglich im Handwerk gelebt werden.






