Weiterer Lebensmittelkonzern ruft Babynahrung zurück

Grund ist die mögliche Verunreinigung mit dem Giftstoff Cereulid, der Übelkeit und Erbrechen auslösen kann. Die französischen Behörden untersuchen zudem die Todesfälle von zwei Säuglingen, die zurückgerufene Babynahrung erhalten hatten.
Rückruf in mehr als 60 Ländern
Anfang Jänner musste der Schweizer Lebensmittelriese Nestlé Babynahrung in etwa 60 Ländern, darunter auch in Österreich, wegen möglicher Belastung mit Cereulid zurückrufen. Danach rief auch der französische Milchindustriekonzern Lactalis Säuglingsnahrung in mehreren Ländern zurück. Es bestand ebenfalls der Verdacht, dass diese Cereulid enthalten könnte. Die französischen Behörden verwiesen darauf, dass beide Unternehmen eine aus China gelieferte Substanz verwendeten.
Laut der Organisation Foodwatch handelt es sich bei der chinesischen Firma um einen der weltweit wenigen Lieferanten von Arachidonsäure (ARA), einer in Europa streng regulierten Substanz, die als Quelle für Omega-6-Fettsäuren in bestimmten Säuglingsmilchprodukten enthalten ist.
APA/UT24






