„Arnie“, „Kloppo“ und der ganz normale Weißwurst-Wahnsinn

Die „Steirische Eiche“ kam dieses Mal ohne Langzeitfreundin Heather Milligan, die auch schon im Vorjahr ausgesetzt hatte. Dafür gab es mit seinem Sohn Christopher einen Wiederholungstäter: Dieser hatte sein Weißwurstparty-Debüt bereits im Jahr 2024 gefeiert und begab sich auch heuer wieder mitten hinein in den Weißwurst-Wahnsinn. Ein Neuling hingegen Klopp: Der jetzige Red Bull-Fußballchef und frühere deutsche Starcoach von Liverpool erschien zu diesem Anlass – wie Schwarzenegger – trachtig adjustiert und nahm schließlich gemeinsam mit Arnie, Christopher, Schwarzenegger-Buddy, Ex-Bodybuilder und Schauspieler Ralf Moeller, den Gastgebern Balthasar Hauser und Tochter Maria sowie Verona Pooth zur Eröffnung der Weißwurst-Sause Aufstellung um den Weißwurstkessel.
Arnie: „Biggest party in the world“
Die Sprechrolle bei der Eröffnung und vor den dicht gedrängten Party-Wütigen kam neben den Wirtsleuten erneut Schwarzenegger höchstpersönlich zu. Nachdem ihn Hausherr Hauser als „speziellen Freund“ vorgestellt hatte, lobte Arnie den Stanglwirt in den Himmel. Die Weißwurstparty sei „The biggest party in the world“, das Essen ebendort quasi untoppbar. „Das Essen hier ist das Beste, egal ob Hendl, Wiener Schnitzel oder ein gemischter Salat“, sprach der Weltstar in unverwechselbarem „Steirer-American-Englisch“ und setzte sein bekanntes, breites Siegerlächeln auf. Ein Blitzlichtgewitter der zahlreichen Fotografen ging nieder, die sich mit Kamerateams und Journalisten um die besten Plätze balgten. Vereint waren die Star-Protagonisten schließlich wieder – egal ob Sprechrolle oder nicht – in einem Ritual am Kessel: Man trank aus einem großen Bierglas.
Nach Fanfaren und Glockengeläut gab es kein Halten mehr
Im Anschluss übernahm wieder Hausherr Hauser: „Wir lassen es tuschen, weil’s wurscht ist“, sagte er die alles entscheidenden Worte, die zusammen mit dem traditionellen Glockengeläute und den Fanfaren endgültig alle Dämme brechen ließen. Der Weißwurstkessel wurde zum Hexenkessel und drohte förmlich überzulaufen. Tumultartige Szenen, Gedränge, ein Streben hin zum Kessel, um die erste Weißwurst verspeisen zu können. Dass die 8.000 Weißwürste und 8.000 Brezen von den rund 3.000 Besuchern angesichts dieser brisanten Lage bald verschlungen sein würden, lag dabei in der Natur der „Weißwurstsache“.
Promi-Armada gab sich Stelldichein
Neben den Erwähnten rund um Arnie, Kloppo und Christopher gab sich eine ganze Promi-Armada ihr Stelldichein im rustikal-noblen Ambiente des Stanglwirts. Da wären etwa gewesen: DJ Ötzi mit Tochter Lisa-Marie, die für eine TV-Sendung rund um die Hahnenkammrennen drehten, die am Sonntag im ORF-Hauptabend läuft. Den Chartstürmer brachte das zum Teil in eine ungewohnte Doppelrolle: Als Red-Carpet-Star war er ebenso zugegen wie als Interviewer, der etwa Klopp Fragen stellte. In einer Doppelrolle auch Sänger Sasha: Er gab sowohl als „Normalo“ Sasha, als auch als Alter Ego „Dick Brave“ sein Red Carpet-Stelldichein. Als „Dick Brave“ wird er schließlich auch als abendlicher Hauptact auf der Bühne der Weißwurstparty stehen.
In ihren normalen Promi-Rollen auf dem Red Carpet hingegen: Schlagerstar Nik P., die Musiker Paul Pizzera und Rea Garvey, Sänger Gregor Glanz, Ex-Model Barbara Meier, Schauspielerin Ronja Forcher, die TV-Moderatorinnen Birgit Schrowange und Laura Wontorra, TV-Star Elton, das Musikduo The BossHoss, Schlagersängerin Melissa Naschenweng, „Paddy“ Kelly, Tänzerin und Jury-Mitglied der RTL-Show Let ́s Dance, Motsi Mabuse, die Models Franziska Knuppe und Lena Gercke, Cathy Hummels sowie die Skilegenden Fritz „The Cat“ Strobl, Günther Mader und Maria Riesch.
APA/UT24
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