von lif 24.01.2026 13:19 Uhr

65,5 Millionen Euro für Umwelt und Energie

Südtirol investiert im neuen Jahr kräftig in Umweltschutz und erneuerbare Energien. Der Landeshaushalt 2026 sieht für diesen Bereich insgesamt 65,5 Millionen Euro vor.

Bild: APA/THEMENBILD

Die größte Summe soll in die energetische Sanierung von Gebäuden fließen. Laut der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz werden Beiträge für private Haushalte und Gemeinden erhöht. Besonders gefördert werden Wärmepumpen: Die Berechnungsregeln wurden vereinfacht, damit mehr Südtiroler Familien die Förderung bekommen. Auch der Austausch alter Holzheizungen gegen moderne, emissionsarme Modelle bleibt stark unterstützt. Das Ziel ist: Weniger Heizöl und Gas, mehr saubere Wärme aus erneuerbaren Quellen.

Die Mittel sind Teil des Klimaplans Südtirol 2040, wie die Provinz in ihrer Haushaltsvorlage schreibt. Bis 2040 soll der CO₂-Ausstoß vor allem durch mehr Photovoltaik, Windkraft und Biomasse massiv sinken. 2026 gibt es zusätzliche Förderungen für Solaranlagen auf Dächern und für Batteriespeicher. Auch kleine Wasserkraftwerke und Geothermie-Projekte werden weiter unterstützt. Die Landesagentur betont, dass die neuen Richtlinien einfacher und schneller umzusetzen sind.

Vergleich zum Vorjahr und Ausblick

Im Vergleich zu 2025 steigen die Ausgaben für Umwelt und Energie um mehrere Millionen Euro. Der Gesamthaushalt des Landes liegt bei rund 8,8 Milliarden Euro. Ein Teil der Förderungen hängt von Bundes- und EU-Mitteln ab. Das soll die Umsetzung etwas abhängig von Rom und Brüssel machen. Die Provinz plant aber, die Mittel so einzusetzen, dass möglichst viele Südtiroler profitieren: von Bauern über Familien bis zu Gemeinden in den Tälern.

Was das für uns bedeutet

Für viele Haushalte in unserem Land heißt das: Günstigere Sanierungen, niedrigere Heizkosten und ein kleinerer CO₂-Fußabdruck. Die Förderungen sollen helfen, die Berge sauber zu halten und die Energieunabhängigkeit zu stärken. Ob die Ziele erreicht werden, hängt von der Umsetzung ab. Die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz hat die neuen Richtlinien bereits online gestellt, damit jeder nachschauen kann, was möglich ist.

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