Südtirol Dolomiti Superbike zeigt Verständnis für Reschenseelauf-Aus

30 Jahre lang hat der Dolomiti Superbike Tausende Mountainbiker nach Niederdorf gelockt. Auf der anderen Seite Südtirols, ganz im Westen, da hatte der Reschenseelauf unter den passionierten Läufern für 25 Jahre denselben Ruf. Und doch werden diese beiden Fixtermine 2026 nicht mehr im Südtiroler Sport-Kalender stehen. „Auch wir bedauern es sehr, dass mit dem Reschenseelauf ein weiteres, großes Event Südtirols 2026 nicht mehr stattfinden wird und möchten dessen OK-Team um Gerald Burger zu diesem höchst erfolgreichen Vierteljahrhundert gratulieren“, sagt Kurt Ploner, der OK-Chef des Dolomiti Superbike, in einer Mitteilung.
Die Gründe hinter diesen Entscheidungen sind dieselben: „Der bürokratische Aufwand und die Arbeit wurden immer mehr. Es brauchte auch immer größere finanzielle Mittel, was für die Veranstalter ein Risiko birgt, weil es auch nicht einfach ist, Sponsoren zu finden und sie zu überzeugen, noch tiefer in die Tasche zu greifen. Ganz zu schweigen von den Sicherheitsvorschriften, die einzuhalten sind. Ebenfalls fundamental ist für ein Event wie die unseren die Mitarbeit von freiwilligen Helfern. Die Bereitwilligkeit unserer Leute, für diese Events Zeit zu opfern, ist in den vergangenen Jahren stetig gesunken und es wurde immer schwieriger, Rückhalt zu finden. Außerdem war es für uns als OK-Team auch schwierig, motivierte Nachfolger zu finden, die bereit waren, das Projekt als nächste Generation in die Zukunft zu führen. Das hat uns in die Knie gezwungen und nun leider auch den Reschenseelauf“, fasst Ploner abschließend zusammen.






