von mmh 16.01.2026 12:48 Uhr

Südtirol in Berlin auf der Bühne der Landwirtschaft

Südtirol ist auch 2026 auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vertreten und nutzt damit erneut einen der weltweit wichtigsten Treffpunkte für Landwirtschaft, Agrarpolitik und Ernährungswirtschaft. Wenn sich in der deutschen Hauptstadt das internationale Fachpublikum versammelt, präsentiert sich Südtirol als aktiver und strategisch ausgerichteter Akteur innerhalb der europäischen Agrarlandschaft.

(Bild: IDM)

Die Internationale Grüne Woche gilt als Messe mit besonderer politischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Nirgendwo sonst treffen so viele Entscheidungsträger, Institutionen und Branchenvertreter an einem Ort zusammen. Entsprechend hoch ist der Stellenwert der Veranstaltung für Südtirols Landwirtschaft und ihre Positionierung auf europäischer Ebene.

Neuer Messestand als Plattform für Austausch

Der offizielle Südtirol-Auftritt wird von IDM Südtirol organisiert und findet 2026 erstmals auf einem neuen Südtirol-Messestand statt. Dieser dient als moderne Plattform für Austausch, Begegnung und die Präsentation der Südtiroler Qualitätslandwirtschaft. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden nutzen die Messe gezielt, um Kontakte zu pflegen, Kooperationen anzustoßen und die Interessen der heimischen Landwirtschaft auf europäischer Ebene zu vertreten.

Luis Walcher, Landesrat für Landwirtschaft und Tourismus, betont die strategische Rolle der Messe für Südtirol. Die Grüne Woche sei weit mehr als eine reine Produktschau und biete den idealen Rahmen, um agrarpolitische Anliegen einzubringen und Südtirol als starkes Agrarland sichtbar zu machen.

Parallel zur Messe findet auch 2026 das Global Forum for Food and Agriculture statt, die weltweit bedeutendste Konferenz zu Zukunftsfragen der Land- und Ernährungswirtschaft. Dadurch ist die politische Dichte in Berlin besonders hoch, was den Messeauftritt für Südtirol zusätzlich aufwertet.

Politische Treffen und internationale Vernetzung

Am ersten Messetag besuchte auch die offizielle Eröffnungsdelegation den Südtirol-Stand. Angeführt wurde sie vom deutschen Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Alois Rainer. Die Delegation folgte einer Einladung von Michl Ebner, der die Bedeutung des Austauschs mit internationalen Partnern, Ministerien und Institutionen hervorhob und den Südtirol-Stand als anerkannte Visitenkarte des Landes bezeichnete.

Zur Südtiroler Delegation in Berlin zählen außerdem der Europaparlamentarier Herbert Dorfmann sowie eine große Abordnung des Südtiroler Bauernbund unter der Leitung von Obmann Daniel Gasser. Für sie steht vor allem der persönliche Austausch mit Vertretern anderer Regionen und Länder im Mittelpunkt, um gemeinsame Herausforderungen wie Berglandwirtschaft, Marktbedingungen und agrarpolitische Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene zu diskutieren.

Der von IDM organisierte Südtirol-Stand fungiert dabei als zentrale Drehscheibe für Gespräche mit internationalen Partnern, politischen Entscheidungsträgern und Institutionen. Erwin Hinteregger, Direktor von IDM, bezeichnet die Grüne Woche aus strategischer Sicht als unverzichtbaren Fixtermin für Südtirol und sieht im neuen Messestand ein klares Signal für den Anspruch, als moderner und verlässlicher Partner in der europäischen Agrarwirtschaft aufzutreten.

Mit dem Auftritt in Berlin unterstreicht Südtirol erneut die Bedeutung seiner Landwirtschaft als tragende Säule von Wirtschaft, Kulturlandschaft und regionaler Identität und setzt bewusst auf Präsenz dort, wo die agrarpolitischen und wirtschaftlichen Weichen für die Zukunft gestellt werden.

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